Ein klassischer Rotkohl gehört für mich zu Weihnachten einfach dazu. Wie dein Weihnachtsgericht, bestehend aus Braten, Knödeln, Bratensoße und Rotkohl gelingt, verrate ich dir in den kommenden Rezepten. Hier gibt es erst einmal ein Rezept für einen traditionellen Rotkohl.
Klassischer Weihnachtsrotkohl
Zutaten für dieses Rotkohl-Rezept:
- 1 großer Rotkohlkopf
- 2 säuerliche Äpfel
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Butter
- 2 EL Zucker
- 2 EL Apfelessig
- 1 Lorbeerblatt
- 5 Gewürznelken
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung:
- Wasche den Rotkohl waschen, viertel ihn und entferne den Strunk. Anschließend schneidest du ihn in feine Streifen. Wenn du eine Küchenmaschine – wie die Kenwood – besitzt, kannst du auch diese verwenden. Danach wäschst und schälst du die Äpfel, viertelst, entkernst und Schneidest sie ebenfalls in Streifen. Zum Schluss schneidest du die eine Zwiebel in feine Würfel und die andere spickst du mit den Nelken.
- Erhitze die Butter nun in einem großen Topf die Butter erhitzen und schwitze die gewürfelte Zwiebel darin an.
- Gib nun den Rotkohl und die Apfelstreifen dazu und vermenge alles gut. Dünste das Gemüse für etwa 5 Minuten unter Rühren an. Lösche es anschließend mit dem Apfelessig ab und kurz lass es aufkochen.
- Nun wird es Zeit den Zucker, das Lorbeerblatt, die gespickte Zwiebel und etwas Salz sowie Pfeffer hinzuzufügen. Füll den Topf mit so viele Wasser auf, dass der Rotkohl knapp bedeckt ist. Lass das Gemisch aufkochen und dann bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 45-60 Minuten solange schmoren, bis der Rotkohl weich ist.
- Schmeck den Rotkohl vor dem Servieren ab und verfeiner ihn gegebenenfalls mit noch etwas Zucker, Salz oder Pfeffer.
Weitere Tipps für die Zubereitung des Rotkohls:
- Süße: Die Süße kannst du ganz nach deinem Geschmack anpassen. Magst du ihn lieber süß, gib einfach etwas mehr Zucker hinzu.
- Säure: Der Apfelessig sorgt für die Säure. Möchtest du den Rotkohl säuerlicher, kannst du etwas mehr Essig verwenden.
- Gewürze: Neben den klassischen Gewürzen kannst du auch noch andere wie Piment oder Kardamom hinzufügen, um dem Gericht eine besondere Note zu verleihen.
- Rotwein: Für eine intensivere Farbe und einen vollmundigen Geschmack kannst du während des Schmorens etwas Rotwein hinzufügen.
- Einfrieren: Gekochten Rotkohl kannst du gut einfrieren und bei Bedarf wieder aufwärmen.
Du brauchst ein Rezept für Engelsaugen? Dann schau gerne hier vorbei.
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!